Schmalspurseite RüKB von Roland und Jürgen

Schmalspur in TTe

Motive der Rügenschen Kleinbahn

Im Jahr 2001 äußerte mein Vater die Idee, die Wittower Fähre der "Rügenschen Kleinbahn" (RüKB) in TT nachzubauen. Auslöser dafür waren unsere regelmäßigen zahlreichen Urlaubsreisen auf die Insel Rügen seit den 1950er Jahren. Auf dem Weg nach Nonnewitz mussten wir den Breetzer Bodden mit dieser Fähre überqueren.

In einem Bastelgeschäft sah ich einige Zeit später kleine Messingprofile. Ich beschloss, meinem Vater eine kleine Auswahl zu schenken, so dass er seine Idee verwirklichen könne.

Im Sommer 2002 fuhren meine Frau und ich nach Rügen in den Sommerurlaub. Diese Chance wurde genutzt, um die derzeit noch verbliebenen Portale der Fähre im Bild festzuhalten und zu vermessen. Somit war ein maßstabsgetreuer Nachbau möglich.

Glücklicherweise lag auch noch das Fährschiff "Bergen" an der alten Spundwand vertäut. Auch dieses wurde vermessen und fotografiert. Die entstandenen Aufnahmen und Maßskizzen schenkte ich meinem Vater. Dies war der Anstoß, dass er begann, "Späne zu machen".

In den folgenden Monaten nahmen die Portale relativ schnell konkrete Formen an. Bald dachte ich, dass eine Fähre ohne Fahrzeuge sehr leer wirken würde. Da ich schon als Jugendlicher Lokomotiven und Wagen für meine TT-Anlage gebaut hatte, lag es nahe, es auch mal mit einem Schmalspurwagon zu versuchen. So entstand nach Feierabend der erste O-Wagen, der dann zu Weihnachten präsentiert werden konnte. Unter den fast fertigen Portalen auf den Auffahrrampen sah das dann schon recht realitätsnah aus.

Damit auch richtiger Fahrbetrieb möglich wird, hatte ich mir Gedanken über den Gleisbau gemacht. Alternativ ist die Fahrt auf Z-Schienen zwar möglich, doch der besseren Wirkung wegen habe ich auf Code40 Profile gewechselt.

Inzwischen sind die entstandenen Hochbauten und Fahrzeugmodelle in einer "kleinen" Modulanlage integriert worden. Den aktuellen Bauzustand der einzelnen Module können Sie auf den jeweiligen Seiten mitverfolgen.

Im Jahr 2003 entstand dann bei meinem Vater der Rohbau der Fähre und ich hatte Ende des Jahres einen Güterzug-Gepäckwagen (RüKB Nr.13) fertiggestellt.

Das TTe-Modell der Dampflokomotive 99 4633 ist nach knapp vierjähriger Bauzeit (Juni 2004 - Dez. 2008 meist leider nur in den Wintermonaten) endlich fertig.

Parallel zur Lok habe ich 2008 den ersten Personenwagen gebaut.

Im Jahre 2009 enstanden die Module Anleger, Bahnhof und Lokschuppen Wittower Fähre. Den Fahrbetrieb ergänzt inzwischen ein gedeckter Güterwagen.

2010 habe ich mich an den Bau einer funkferngesteuerten Fähre gewagt. Das ist natürlich ein tolles Highlight, wenn die Fähre wie von Geisterhand geführt, auf der Wassernachbildung die Wagen von einem an das andere Ufer trajektiert. Die Module auf der Wittower Seite können nun auch mit einem stimmungsvollen Gelände aufwarten. Auch die erforderlichen Hochbauten sind von meinem Vater in super Qualität fertiggestellt worden.

Anfang 2011 entstand die kleine Rangierlok Köf 6001 aus einem MS-Gehäusebausatz und einem Selbstbaufahrwerk.

Ab Mitte 2011 bis Ende 2012 entstand die IVK als Rügenlok im Rohbau. Die letztendliche Farbgebung erfolgte erst Mitte 2015, da das silberne Modell auch seinen Reiz hatte und ich für die Brünierung die gesamte Steuerung und für die Lackierung viele Kesselaufbauten nochmals demontieren musste.

Im Jahr 2012 habe ich dann noch zwei offene Güterwagen gebaut, welche den Fuhrpark ergänzen.

Als Weihnachtsbastelei enstand Ende 2012 ein funkferngesteuerter LKW H3A, der nun auch mit der Fähre trajektiert werden kann.

Da ja auf das Wasser Schiffe gehören, hat mein Vater eine Kohleschute und einen tollen Fischerkahn samt "freifliegenden" Möwen nachgebildet.

Ein Bahndienstwagen und eine kleine Serie von Personenwagen entstanden Ende 2014 rechtzeitig vor der nächsten Ausstellung.

In den Jahren 2014/2015 wurden die beiden Module Bahnhof Trent und Strecke Trent gestaltet.

Seit der zweiten Jahreshälfte 2015 entsteht das Dampflokmodell der 99 4603, einem kleinen B-Kuppler, welcher früher auf der Strecke Fährhof-Altenkirchen zum Einsatz kam.

Auf den folgenden Seiten habe ich einige Bilder über den Bau der Modelle und Module hinterlegt. Vielleicht findet jemand eine Anregung oder kann mir mit weiteren Bau-Informationen helfen.

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