Wagenmodelle der RüKB in TTe

Baubericht und Bildergalerie

offener Güterwagen RüKB Nr. 6 in TTe offener Güterwagen RüKB Nr. 6 in TTe offener Güterwagen RüKB Nr. 6 in TTe offener Güterwagen RüKB Nr. 6 in TTe offener Güterwagen RüKB Nr. 6 in TTe offener Güterwagen RüKB Nr. 6 in TTe - originaler dk-modell Ätzbausatz offener Güterwagen RüKB Nr. 6 in TTe - Einzelteile

offener Güterwagen RüKB Nr. O 6 (DR: Ow 97-41-25)

Der offene Güterwagen RüKB Nr. 6 entstand durch den Umbau eines Bausatzes der tschechischen Firma dk-modell. Die Firma dk-modell bietet Schmalspurwagen in TTe nach tschechischem Vorbild an. Die Maße dieser Wagen sind jedoch nicht zu 100% auf die Fahrzeuge der RüKB übertragbar, so dass ich den Bausatz modifizieren und einige Teile neu herstellen mußte.

Der Nachbau dieses Wagens reizte mich, da er als Vorbild 1958 durch einen Umbau des Personenwagens Nr. 6 BC entstand. Somit hat dieser offene Wagen einen anderen Achsabstand als die normalen Güterwagen und auch die Ladelänge ist um ca. 2 m größer als normal. Dieser Hänger soll später das Zugbild auflockern, da ja auch beim Vorbild recht bunte Zuggarnituren unterwegs waren.

Folgende Änderungen habe ich am Bausatz vorgenommen:
- Seitenteile neu angefertigt, da sie noch länger als die des Bausatzes sein mußten (vgl. Foto)
- Stirnseiten neu
- Holzbretter auf Rückseite eingeritzt
- Anbauteile für Mittelklappe ergänzt
- Fahrwerk um 3 mm verlängert, Fixieröffnungen angepaßt
- Pufferbohle angefertigt

Eine wichtige Änderung betraf die Fixieröffnungen für die Achslager in der Bodenplatte. Da der Bausatz auf die mitgelieferten TTe-Radsätze abgestimmt ist und diese sich u.a. im Längenmaß der Achse zu den von mir verwendeten Märklin-Z-Achsen unterscheiden, mußten die Öffnungen weiter nach innen verlegt werden.

Die Nachbildung der Fugen der Holzbretter wurden mit einer Reißnadel eingeritzt. Die Oberfläche habe ich dann mit grobem Sandpapier unregelmäßig abgezogen, so dass eine Holzstruktur entstand. Ich hoffe, dass diese dann nach dem Spritzen noch sichtbar ist.

Der Wagenboden besteht aus 0,5 mm starkem Sperrholz, in welches ich die Bretternachbildung eingeritzt habe.

Zum Löten der Pufferbohle an die Fahrwerksträger habe ich mir aus 5 mm Buchenholzbrettchen eine Lötlehre gefräst. Dies erleichtert das mittige Ausrichten selbiger zu den Rahmenteilen. Zum Verlöten von Rahmenwange und Trägerteil Federpaket habe ich mir noch eine kleine Lehre gedreht, so dass die Bohrungen dieser beiden Teile exakt zueinander fluchten. Nun läuft die Spitze der Radachse in der äußeren kleinen Bohrung, was den Rollwiderstand stark vermindert und eine Art Spitzenlagerung des Radsatzes ermöglicht.

Der Montageaufwand für das Modell ist nicht zu groß und durch die vorgefertigten Ätzteile im Fahrwerkbereich schnell und mit einem guten Ergebnis umsetzbar. Den Rohbau hatte ich nach 2 Wochenenden beendet.

Die Farbgebung des Modelles erfolgte mit Airbrush und Nitro-Farben der Firma RST. Die Beschriftung erfolgte mit Abziehbildern, welche ich mir bei der Firma HaO-HartmannOriginal extra mit dieser Wagennummer anfertigen lies.