Lokomotivmodelle der RüKB in TTe

Baubericht und Bildergalerie

Triebwagen T1 RüKB Dach Oberseite T1 RüKB Dach Unterseite T1 RüKB
Triebdrehgestell T1 RüKB Triebdrehgestell T1 RüKB Triebdrehgestell T1 RüKB Bodenplatte T1 RüKB Bodenplatte T1 RüKB
Triebwagen T1 RüKB Triebwagen T1 RüKB Triebdrehgestell T1 RüKB Antrieb T1 RüKB

Triebwagen T1

Auf der Nordstrecke Bergen - Altenkirchen war ab 1937 ein vierachsiger Triebwagen zur Optimierung des Personentransportes im Einsatz. Dieser wurde von der Waggonfabrik Dessau hergestellt.

Da mich Triebwagen seit meiner Jugend begeistern, wollte ich diesen Farbtupfer auch auf meiner Anlage einsetzen. Der Triebwagen durfte auch Personenwagen mitführen. Dazu rüstete die RüKB einen zwei- und einen vierachsigen Personenwagen um und passte sie dem Farbschema des Triebwagens an. Der vierachsige Wagen erhielt zusätzlich eine Druckluftbremse. Betriebstechnisch bietet diese Zugkomposition eine Besonderheit, denn der Triebwagen wurde mit der Fähre nach Fährhof trajektiert und setzte dort alleine seine Fahrt nach Altenkirchen fort. Die beiden Personenwagen verblieben bis zur Rückfahrt des Triebwagens im Bahnhof Wittower Fähre.

Die Personenwagen möchte ich in naher Zukunft ebenfalls noch bauen.

Das Modell konstruierte ich als erstes wieder in 3D. Dies bietet den Vorteil, dass alle Bauteile auf Kollisionsfreiheit abgeprüft werden können. Die Drehgestellblenden sowie Dachlüfter konnte ich aus den bestehenden Daten dann direkt als 3D-Druckteile herstellen lassen. Auf Grundlage der 3D-Daten wurde danach das Gehäuse in 2D als Ätzplatine umgesetzt. Den Rahmen und das Dach habe ich über die Onlineplattform InstaWerk in Messing fräsen lassen. Das Messing-Triebdrehgestell fräste ich auf meiner PROXXON MF70 selber. Eine Besonderheit daran ist, das die Bodenplatte mit vier M0,6 Schrauben befestigt ist. Dies war nötig, da das Drehgestell einen so engen Radstand aufweist, dass kein Platz für eine herkömmliche Befestigung mit zwei M1 Schrauben möglich war. Zusätzlich sollte möglichst wenig vom Getriebeblock sichtbar sein. Als Motor kommt ein 10 mm Faulhaber Glockenankermotor mit angeflanschtem Getriebe 4:1 zum Einsatz. Da die Hauptuntersetzung im angeflanschten Getriebe erfolgt, brauchte ich nach der Schnecke keine weitere Getriebestufe vorzusehen und konnte im Drehgestell durchgehend auf Zahnräder mit Modul 0,3 zurückgreifen. Eine Schwungmasse mit 16 mm Durchmesser aus Wolframkupfer ermöglicht einen sehr langen Auslauf. Dieser Antrieb hat sich schon bei der Motorisierung des Lindwurmes bewährt, den ich für einen Modellbahnfreund in dieser Art umgesetzt habe.